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Spinnereien

Einfach nur weil ich gestern Wolle gewaschen habe, sie gerade im Wintergarten zum Trocknen liegt und die Sonne schien. (Irgendwie wünschte ich ja doch so ein bisschen, ich wäre motivierter hübsche Fotos zu machen und hätte eine Idee, wie man Wollstränge einigermaßen ansehnlich arrangiert.)

Spinnereien

Von links nach rechts: Merino in türkis-multicolor, vor einer halben Ewigkeit (letztes Frühjahr, glaube ich) noch mit der Handspindel versponnen und vor ein paar Tagen navajo-verzwirnt mit dem Spinnrad.
Emma (Merino-Shetland-Mischung), ebenfalls navajo-verzwirnt. So langsam neigen sich die 900g Rohwolle für House’ Poncho dem Ende, macht erstaunlicherweise aber immer noch Spaß dann und wann mal eine Spule damit vollzuspinnen.
Zwei unterschiedliche Merino-Seide-Mischungen zweifädig verzwirnt. Ebenfalls vom Wollinchen und für House versponnen.
Merino und Corridale in unterschiedlichen Blautönen und einem Knallorange auf dem Blendingboard kardiert, versponnen und schließlich navajo-verzwirnt.
Und schließlich Merinowolle im Vlies in schwarz-royalblau meliert, einer der ersten Versuche Wolle im langen Auszug zu verspinnen.

Fenstertheater • am 04.02.2015, um 15:49 • in Allgemein
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Hallo Welt!

In den letzten Wochen und Monaten hat sich hier einiges an Kreativ-Gedöns angesammelt und ich stelle einfach fest, dass man diesem ganzen Input, den das Internet so bietet, mit meiner eher unorganisierten Art gar nicht mehr Herr werden kann. Außerdem musste ich feststellen, dass ich viel von dem Gelernten wieder vergesse, wenn ich beginne mir neue Hobbies anzueignen. Beispielsweise ist von der Phase, in der ich viel Brot gebacken und mit Sauerteig und Hefe experimiert habe, nicht allzu viel hängen geblieben.
Außerdem stolpere ich ständig über irgendwelche Bastelanleitungen oder Rezepte, die ich unbedingt mal ausprobieren will, vergesse dann aber häufig die Links irgendwo zu speichern und meistens bleibt nur die Grundidee hängen, die ich dann am Ende nach vielem Tüfteln selbst irgendwie umsetze.
Das macht zwar meistens viel Spaß, aber am Ende habe ich oft keine Ahnung mehr, was ich da eigentlich genau gemacht habe und wenn ich später ein Projekt noch einmal so oder so ähnlich nacharbeiten will, dann geht das Tüfteln wieder von vorne los.
Ich habe mir überlegt also, dass es sinnvoll sein könnte, verschiedene Projekte ein wenig zu dokumentieren.

Vielleicht findet sich ja auch der ein oder andere geneigte Leser, der aus diesem Blog ein wenig Inspiration oder die ein oder andere Idee ziehen kann. Das würde mich sehr freuen, denn die meisten meiner Projekte zogen ihre Inspiration schließlich auch aus irgendwelchen Blogs.

Fenstertheater • am 09.01.2014, um 15:41 • in Allgemein
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